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Author Topic: Schachnovelle  (Read 889 times)
K_Otis_Hill
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« on: December 18, 2008, 09:56:00 AM »

In meinem Kopf ist es schon fix: Eines meiner nächsten Projekte, wenn nicht DAS nächste Projekt wird es sein die Schachnovelle als Einpersonenstück zu inszenieren und dann auf Tournee zu spielen.

Diese gibt es allerdings noch nicht - also muss ich sie mir selber schreiben. ....oder jemanden finden der das mit mir gemeinsam machen möchte.

Ideen? Vorschläge?
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Alle Menschen werden als Originale geboren - die meisten sterben als Kopien.
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« Reply #1 on: December 24, 2008, 08:54:57 PM »

hab mir extrig deswegen die gschicht nochmal durchgelesen...  Undecided.... also wenn, ists a zweipersonenstück... denn der impetus, das zu erzählen kommt ja vom "quasi" - erzähler... obs als monolog funzt...waas ned...
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K_Otis_Hill
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« Reply #2 on: December 25, 2008, 07:08:20 PM »

Naja, aber genau das ist ja die Herausforderung die ich dabei sehe. Habe zwischenzeitlich schon einen ganz passablen Plan wie sich das Ganze umsetzen lässt - und spätestens im Frühjahr 2010 möchte ich damit ohnehin auch in Wien auf der Bühne stehn. Dann kannst ja amal vorbeischaun! :-)
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« Reply #3 on: December 26, 2008, 09:33:51 PM »

hmm...zu dem ist mir auch was eingfallen...

wie du weißt hat das der herr zweig um 1939 geschrieben... auch wenn du offensichtlich - als verfechter der reinen lehre - das zeitgemäß adäquat adaptieren möchtest... ich würd es eher in die jetztzeit transportieren...

und da - und weil du um das alter eines damals von den braunhemden gequälten darzustellen, im jahre 2008 als joopie heesters auch eher unglaubwürdig (hey, das ist ein kompliment Grin)rüberkommst - würd ich das auf die gschicht mit einem kidnapping der amis in ihrem terrorismus wahn koppeln... weiters würd ich da per beamer an die wand projizierten traumsequenzen den wahn (oder die sich verdichtende spirale des wahns) kommunizieren... mit ton könnt man sich da auch spielen...

sag ich mal so...könnt dir ein exposé  schreiben, fallst magst...
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K_Otis_Hill
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« Reply #4 on: December 27, 2008, 09:31:48 AM »

Also in meiner Ausgabe steht zwar, daß er's während seiner Fahrt mit dem Dampfer nach Brasilien geschrieben hat, das wär' dann 1941, also ein Jahr vor seinem Freitod, gewesen... aber das ist ja wohl eh auch "Jacke wie Hose"....

"Verfechter der reinen Lehre"... hmmm... Du hast schon recht, ich werd' den Teufel tun und die Schachnovelle ins 3. Millenium "transportieren" nur damit selbst die dümmsten unter den Zuschauern kapieren, daß sich im Grunde nix geändert hat. Ausser dass die Schlächter von heute "noch" am Gewinnen sind, und folglich die Geschichtsschreibung (noch?) eine andere ist.

Aber:
Deine Idee hat schon was, hmmm... interessant,.... man muß es ja nicht "Schachnovelle" nennen... und muß es nicht unbedingt fürs Theater aufbereiten, da fällt mir eher "Film" ein und die Möglichkeiten die sich dort durch u.a. Schnitt und dem Zuschauer "aufgezwungenen" Betrachtungswinkel ergeben.
Ja, doch, das könnte was haben......
Theater ist für so ein Projekt zu essentiell, zu sehr "basic" und genau daran scheitern die ganzen Kloaken-Regisseure ja auch, daß sie mit kühnen Ideen die sicher für den Film gar nicht einmal so schlecht wären, in ein Haus und "Medium", wo sich das alles nur "halbwarm" umsetzen lässt. Vielleicht würde sogar ich Peymann mögen, wäre er nach Hollywood gegangen (hmm, ja, das wäre weit genug weg von der Burg!) *smile*

Muss ja auch kein abendfüllendes Projekt sein das Du da machst, und auch nicht unbedingt ein Solo - vielleicht finden sich sogar hier noch ein paar Darsteller damit man das umsetzen kann. Zumal Du ja auch besten Zugang zu einer Profikamera und Studiomöglichkeiten hättest wenn Du sie denn noch hast?

............hmmmmmmmmmmmmmmm..........
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« Reply #5 on: December 27, 2008, 04:57:03 PM »

Also in meiner Ausgabe steht zwar, daß er's während seiner Fahrt mit dem Dampfer nach Brasilien geschrieben hat, das wär' dann 1941, also ein Jahr vor seinem Freitod, gewesen... aber das ist ja wohl eh auch "Jacke wie Hose"....

"Verfechter der reinen Lehre"... hmmm... Du hast schon recht, ich werd' den Teufel tun und die Schachnovelle ins 3. Millenium "transportieren" nur damit selbst die dümmsten unter den Zuschauern kapieren, daß sich im Grunde nix geändert hat.

ich bin da eher der meinung, daß man - um das publikum zu gewinnen - den lowest common level suchen muss. außerdem hat ein jüngeres publikum zu dieser zeit wenig bezug - zu den geschehnissen der jetztzeit aber schon.... (vergiß nicht: du und ich stamen aus einer generation, die sich das quasi noch selber erarbeiten mussten... leute wie mein sohn, oder leut bis um die 20-22 herum sagen bestenfalls "nicht schon wieder!")

Aber:
Deine Idee hat schon was, hmmm... interessant,.... man muß es ja nicht "Schachnovelle" nennen... und muß es nicht unbedingt fürs Theater aufbereiten, da fällt mir eher "Film" ein und die Möglichkeiten die sich dort durch u.a. Schnitt und dem Zuschauer "aufgezwungenen" Betrachtungswinkel ergeben.
Ja, doch, das könnte was haben......
Theater ist für so ein Projekt zu essentiell, zu sehr "basic" und genau daran scheitern die ganzen Kloaken-Regisseure ja auch, daß sie mit kühnen Ideen die sicher für den Film gar nicht einmal so schlecht wären, in ein Haus und "Medium", wo sich das alles nur "halbwarm" umsetzen lässt. Vielleicht würde sogar ich Peymann mögen, wäre er nach Hollywood gegangen (hmm, ja, das wäre weit genug weg von der Burg!) *smile*

Muss ja auch kein abendfüllendes Projekt sein das Du da machst, und auch nicht unbedingt ein Solo - vielleicht finden sich sogar hier noch ein paar Darsteller damit man das umsetzen kann. Zumal Du ja auch besten Zugang zu einer Profikamera und Studiomöglichkeiten hättest wenn Du sie denn noch hast?

............hmmmmmmmmmmmmmmm..........
ich sehe die verbindung von thematik die "seinerzeit" geschrieben wurde und "moderner" umsetzung nicht so eng. ich hab kein problem mit einem richard III. (um meinen shakesparschen lieblingsbösewicht zu nennen), der in einem umfeld der 30'er jahre agiert. (gabs sogar mal einen film... ein andrer ist baz luhrmann's "romeo und julia")aber das ist wahrscheinlich eine philosophische frage.

und klar hab ich noch zugang zu filmequipment...  Grin
« Last Edit: December 27, 2008, 05:50:08 PM by K_Otis_Hill » Logged
K_Otis_Hill
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« Reply #6 on: December 27, 2008, 06:01:14 PM »

Lass' ma das, .... da begeben wir uns (sich  Roll Eyes ) auf "dünnes Eis".
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« Reply #7 on: January 07, 2009, 12:45:10 AM »

meine basisidee mit der umlegung in die jetztzeit gewinnt mit dem versuch guantanamo "aufzulassen" und die inhaftierten z.b. nach österreich hin "loszuwerden" an nicht uninteressanter aktualität....
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